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paulinchen2.jpgAm Freitag, den 22. Februar wurde ich morgens von Paulinchen nicht wie gewohnt begrüßt. Kein wildes umherspringen oder kuscheln…

Was war los? Nach dem ersten Abtasten stellte ich fest, dass sie völlig aufgebläht war. Ich versuchte die Vertretung meiner TÄin zu erreichen, doch diese war vor 8 Uhr leider nicht erreichbar. Also verabreichte ich ihr eine kleine Menge Sab Simplex und telefonierte mir die Finger wund. Ich fand eine TÄin, zu der ich sofort hinfahren konnte.

Diese stellte fest, dass Paulinchen im Magen eine starke Vergrößerung hatte, jedoch im Darm keine Köttel produzierte. Paulinchen wurden gleich Paraffin und andere “abführende” Mittel verabreicht und eine Massage verpasst. In der insgesamt einstündigen Behandlung wollte sich ihr Zustand nicht verbessern, so dass ich sie als Pflegetier schweren Herzens da ließ.

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Als ich sie dann am Nachmittag dort abholte, war ihr Zustand leider noch immer nicht viel besser, so dass ich die Behandlungsmethoden mit der TÄin absprach. Paulinchen kam wieder mit nach Hause und ich musste ihr alle halbe Stunde ein “Aufputschmittel” einflößen sowie Paraffinöl im zweistündigen Abstand. Es war eine kurze und unruhige Nacht. Bauch massieren und den Kotabsatz kontrollieren inbegriffen. Als ich gegen 6 Uhr morgens noch einmal nach ihr schaute, war ihr Zustand leider noch immer nicht besser, so dass ich schon daran dachte, sie an diesem Samstag in der THH in Hannover operieren zu lassen.

Zu meiner Überraschung jedoch hatte sich bis um 7.30 Uhr ein kleiner Erfolg eingestellt. Die TÄin und ich waren überglücklich, auch wenn das Thema noch nicht überstanden war. Paulinchen musste weiterhin mit Paraffinöl versorgt werden. Außerdem musste sie gepäppelt werden. Wenn man weiß, wie gern sie sonst frisst und wie sich dabei angestellt hat, war das schon ein echter Machtkampf.

An das alleinige Fressen dachte sie bei weitem nicht. Also stand das Wochenende ganz im Zeichen von Paulinchen. Füttern, Medikamente verabreichen, Bauch massieren und und und

Mittlerweile frisst sie wieder wie immer sehr gern ;-)

Ursache des ganzen Problems? Vermutlich ein Haarballen, der sich im Magen nicht aufgelöst hat und somit zur “Verstopfung” geführt hat. Zur Unterstützung kann man seinen Ninchens Nagermalt verabreichen. Aber dies im Fachhandel – ohne Internet (!) – zu bekommen, ist leider sehr schwierig. Wenn Ihr Eurem Ninchen Malt verabreichen wollt, dann bitte nur Nagermalt und nicht ähnliche Produkte wie Katzenmalt oder so, da die Zusammensetzung nur “ähnlich” und nicht identisch ist!

Wer mehr zum Thema Kolik wissen möchte, der kann hier einen interessanten Artikel nachlesen.